LVB

Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB)

Die Straßenbahn Leipzig gehört zu den Leipziger Verkehrsbetrieben.

Am 18.05.1872 wurde die Leipziger Pferde Eisenbahn in Betrieb genommen und verfügte Ende 1895 über 46 km Streckennetz, sowie 1013 Pferde und 172 Wagen.
Am 20. Mai 1896 kam es zur Elektrifizierung.

Heute gilt die Leipziger Stadtbahn mit ihren 13 Linien, 518 Haltestellen und einer Streckenlänge von 150,3 km als zweitgrößte Straßenbahn Deutschlands.

Während des Krieges wurde das Straßenbahnnetz nicht erweitert. Viel mehr kam es zu Fahrplanausfällen und Schließungen bereits gebauter Streckenabschnitte.
Im April 1945 wurde der Fahrbetrieb für 9 Tage komplett eingestellt, als die Amerikaner in Leipzig einmarschierten.

1965 wurden die Schaffner in den Straßenbahnen abgeschafft.

Eine besonders wichtige Haltestelle ist der Hauptbahnhof, welcher von 10 der insgesamt 13 Linien angefahren wird.
Diese sind die Linien 1,3,4,7,10,11,12,14,15 und 16.

Für die Zukunft hat sich die LVB vorgenommen, den Linienausbau der Linie 11 und 7 voranzutreiben. Ein neuer Fahrplan soll 2016 verabschiedet werden.

Ein Jahresabonnement kostet 615€. Im Jahr 2012 nutzen 139 Mio. Fahrgäste die Straßenbahnen und Busse der LVB, welches einen Rekord darstellt.

Netzplan der LVB

Netzplan der Leipziger Verkehrsbetriebe

Den aktuellen Fahrplan finden Sie hier: http://www.lvb.de/informationen
Ticketpreise finden Sie hier: http://www.lvb.de/tarife
Unsere Frage des Monats aus Heft 10/15: Gibt es in Deutschland wirklich keine Arbeitskräfte mehr?

Wegen Fahrermangel entfallen die Kurse …“ oder „Zu viele Krankheitsfälle: Bus- und Bahnfahrten fallen aus.“ Nachrichten dieser Art reißen von den Straßenbahnbetrieben aus ganz Deutschland derzeit gar nicht mehr ab. Die Albtal-Verkehrs- Gesellschaft dünnte in ihrer Not den Fahrplan aus und verdoppelte die Anzahl der auszubildenden Triebfahrzeugführer. In der Tagespresse sind Überschriften wie „Lokführer händeringend gesucht“ längst keine Besonderheit mehr. Die Situation spitzt sich zu! Doch gibt es in Deutschland wirklich keine Arbeitskräfte mehr? weiter >